News
25.11.2016

// Schwedische Branchenprimusse 2016 ausgezeichnet





Wenn sich über 150 Entscheidungsträger aus der deutsch-schwedischen Wirtschaft am Ende eines Jahres im Galadress zusammenfinden, kann dies nur eins bedeuten: die Verleihung des Schwedischen Unternehmenspreises. Auch im 14. Jahr lockte die einzigartige Veranstaltung, zu der die Schwedische Handelskammer, Business Sweden und die Schwedische Botschaft einluden, zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik.

Im traditionsreichen Bärensaal in Berlin wurden gestern die diesjährigen Gewinner Volvo, Blåkläder Workwear und Kongamek ausgezeichnet. Ministerialdirigentin Camilla Mellander, die eigens aus dem schwedischen Außenministerium angereist war, hob die Bedeutung der jährlichen Preisverleihung hervor. Diese sei, so die im Außenministerium mit der  Wirtschaftsförderung beauftragte Mellander, ein ausgezeichnetes Beispiel für das Zusammenwirken des sogenannten Team Schweden, wie die Gruppe schwedischer Organisationen im Ausland genannt wird, der die Schwedische Handelskammer, die Schwedische Botschaft und Business Sweden angehören. Für Schwedens Wirtschaft sei der Export, besonders auch nach Deutschland, einer der unabdingbaren Grundpfeiler.


Die diesjährige Festrede hielt Annika Falkengren, Konzernchefin des SEB-Konzerns. Sie knüpfte an das kommende Jahresthema der Schwedischen Handelskammer für das Jahr 2017, „Digitalisierung in der Wirtschaft“ an. „Wir haben es zunächst im Tourismus gesehen, dann in den Medien und als nächstes werden die Banken von der Digitalisierung verändert werden“, erklärte die Chefin der größten schwedischen Bank.


Für das Jahresthema 2016  vergab die Jury eine Ehrenauszeichnung an IKEA, das für seine Arbeit zu Integration und Inklusion geehrt wurde. IKEAs stellvertretender Geschäftsführer Michael Mette ließ die Gäste in seiner Dankesrede an der Hilfsaktion der IKEA-Häuser im Zuge der Flüchtlingswelle 2015 teilhaben, während der IKEA-Mitarbeiter unbürokratisch die Neuankömmlinge mit Möbeln versorgten. Doch auch mit Blick auf die beispielhafte eigene Arbeit sah Mette noch viel Potential beim Jahresthema.  „Das Meiste ist noch nicht getan – wunderbare Zukunft!“, schloss er mit dem Motto des IKEA-Firmengründers Ingvar Kamprad.


Ausführliche Berichterstattung finden Sie in der nächsten Schweden Aktuell, die in Kürze erscheint.

 

 


mehr
15.11.2016

// Nachhaltigkeitsweltmeister:
Das grünste IKEA-Haus entsteht in Deutschland

Was geht beim Bau eines neuen IKEA-Hauses anders, was geht besser in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit? In Kaarst baut IKEA zurzeit ein Pilothaus, bei dem bewusst quer gedacht und Neues gewagt werden soll. „Wir freuen uns sehr, dass es nach vielen Jahren intensiver Gespräche und Abstimmungen nun los geht und unser More Sustainable Store entsteht. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass wir ganz unkonventionell an die Planung herangehen konnten und die Möglichkeit haben, vieles, das man von IKEA kennt und gewohnt ist, auf den Kopf zu stellen“, erläutert der Expansionschef von IKEA Deutschland, Johannes Ferber. „Entstanden ist daraus ein völlig neuartiger Ansatz, mit dem wir das Thema Nachhaltigkeit so umfassend wie möglich darstellen wollen.“

Das ganzheitliche Konzept umfasst neben einer außergewöhnlichen Architektur auch den Einsatz von ressourcenschonenden und energieeffizienten Technologien sowie die Beteiligung von Bürgern, Mitarbeitern und lokalen Partnern. „Ökologie, Ökonomie und Soziales – auf diesen drei Eckpfeilern basiert der More Sustainable Store und diese wollen wir bestmöglich in Einklang bringen, um dieses einzigartige Einrichtungshaus zu realisieren. Wir sind ganz besonders stolz darauf, dass wir unseren Besuchern in Kaarst bald das nachhaltigste IKEA Haus der Welt bieten können“, so Einrichtungshauschef Detlef Boje.

Der Mensch und seine Bedürfnisse als Ausgangspunkt

Bei allen Überlegungen und Entwürfen für den More Sustainable Store steht der Mensch im Mittelpunkt – und damit die Bedürfnisse der Kunden ebenso wie die der Mitarbeiter. Deshalb gab es nicht nur zahlreiche Workshops mit lokalen Kooperationspartnern, Politik und Verwaltung. In Umfragen haben sich außerdem die Bürger aus Kaarst sowie die IKEA-Mitarbeiter beteiligt und viele der in diesem Zuge entstandenen Anregungen wurden in das Projekt aufgenommen. Dazu zählen etwa Sonnenterrassen und Grünflächen, Tageslicht im Einrichtungshaus sowie Relax- und Sporträume oder ein Kochbereich für die Mitarbeiter. Der Dialogansatz soll in den kommenden Monaten kontinuierlich weitergeführt werden. Dafür gibt es ein Online-Bürgerforum unter www.buergerforum-kaarst.de, das auch während der Bauphase über alle Details und Fortschritte informiert. Interessierte können dort außerdem ihre Fragen stellen und sich austauschen.

„Der More Sustainable Store in Kaarst wird eines der energieeffizientesten IKEA Einrichtungshäuser weltweit sein. Um dies zu erreichen, setzen wir auf alternative Energiequellen und ressourcenschonende Prozesse“, sagt Ulf Wenzig, Nachhaltigkeitsmanager IKEA Deutschland. Neben dem Einsatz von Photovoltaik, Solarthermie und einem Blockheizkraftwerk gehört dazu auch die Nutzung von Abwasser und Regenwasser für die Sanitäranlagen sowie tageslichtabhängig gesteuerter LED-Lampen für eine energiesparende Beleuchtung.

Ob per Bus, mit dem Rad oder zu Fuß: Das individuelle Mobilitätskonzept sorgt dafür, dass die Besucher das neue Einrichtungshaus nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit alternativen Verkehrsmitteln schnell und komfortabel erreichen. An den E-Tankstellen können Kunden ihr Elektroauto oder E-Bike während ihres Besuchs kostenlos laden.

IKEA wird am Standort Kaarst 100 Millionen Euro investieren und auf dem rund 124.000 Quadratmeter großen Grundstück eine geplante Verkaufsfläche von 25.500 Quadratmetern realisieren. Zusätzlich zu den 280 Arbeitsplätzen im bestehenden Einrichtungshaus in Kaarst sollen mindestens 40 Stellen neu geschaffen werden.

Ausstrahlen soll das Pilothaus natürlich über die Grenzen von Kaarst und Deutschalnd hinaus. Wie in einer Art Baukastenprinzip können einzelne Elemente auf neue Einrichtungshäuser übertragen werden.


mehr
Mitglieder

Unternehmens-
preis

Schwedischer UnternehmenspreisSeit 2003 wird der Schwedische Unternehmenspreis in Deutschland vergeben. Schwedische Unternehmen, die erfolgreich in Deutschland Wurzeln geschlagen haben, haben gute Chancen auf den Preis, der in drei Kategorien vergeben wird. Finden Sie hier alle Informationen rund um Bewerbung und Verleihung, das aktuelle Programm sowie ein umfassendes Bilderarchiv der vergangenen Jahre.  Mehr