
Seit Juli 2024 verantwortet Raghed Hanna als President DACH & BeNeLux bei Getinge die Vertriebs- und Serviceaktivitäten in der Region. In dieser Rolle treibt er die Transformation des Geschäfts, stärkt die Zusammenarbeit auf C-Level-Ebene und baut strategische Partnerschaften aus, um Effizienz im Gesundheitswesen und bessere Patientenergebnisse zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf Service Excellence, nachhaltigem Wachstum sowie dem Aufbau leistungsstarker, innovativer Teams.
Zuvor hatte Raghed Hanna mehrere globale Führungspositionen bei Getinge, unter anderem als Vice President Surgical Workflows & Digital Health Solutions sowie als Senior Director Digital Health Solutions. Dort verantwortete er weltweite Go-to-Market-Strategien, globale Vertriebsorganisationen, Forecasting und P&L und prägte maßgeblich die internationale Skalierung digitaler Gesundheitslösungen. Seine Karriere verbindet technologische Tiefe mit unternehmerischer Perspektive: Er studierte Elektrotechnik am KIT, forschte an der ETH Zürich und absolvierte Executive Education an der Harvard Medical School. Raghed Hanna bringt internationale Managementerfahrung, strategische Weitsicht und eine große Leidenschaft für Talententwicklung ein – und engagiert sich im Mentoring, um Führungskräfte von morgen gezielt zu fördern.

Seit Februar 2025 leitet Vera Heitmann den Bereich Public Affairs bei IKEA Deutschland. Sie verantwortet die strategische politische Positionierung des Unternehmens und den Dialog mit Stakeholdern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre bei der Ingka Group (IKEA) in Malmö in globalen Funktionen an der Schnittstelle von Public Affairs, Kommunikation und Unternehmensstrategie. Dort unterstützte sie Führungsteams dabei, politische, geopolitische und regulatorische Entwicklungen einzuordnen und daraus klare Positionierung und Handlungsfähigkeit abzuleiten – unter anderem in den Themenfeldern verantwortungsvolle Technologie, Retail und Unternehmensverantwortung.
Vor IKEA leitete sie das Berliner Büro einer politischen Beratungsagentur und beriet nationale sowie internationale Unternehmen im strategischen Stakeholder-Management und in wirkungsvoller Kommunikation. Ihre berufliche Grundlage legte sie im Deutschen Bundestag, wo sie 15 Jahre tätig war – unter anderem als Büroleiterin/Stabschefin und wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Vera Heitmann bringt internationale Erfahrung, strategische Klarheit und ein belastbares Netzwerk in die deutsch-schwedische Wirtschaft ein – und engagiert sich gern als Mentorin für Nachwuchstalente.

Lars Napret ist Executive Vice President und Digital Ambassador bei Consid in Deutschland. Seit über 20 Jahren begleitet er Organisationen unterschiedlichster Branchen in Phasen tiefgreifender Transformation – von der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle bis zur Umsetzung komplexer Digitalstrategien. Sein Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel von Strategie, Organisation und Unternehmenskultur, um nachhaltige Wirkung und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen.
Durch seine internationale Erfahrung und seine Entscheidung, für ein schwedisches Unternehmen zu arbeiten, verfügt Lars Napret über eine ausgeprägte interkulturelle Perspektive. Besonders schätzt er die skandinavische Arbeits- und Führungskultur, in der Vertrauen, Eigenverantwortung und kontinuierliches Lernen zentrale Erfolgsfaktoren sind. Diese Werte prägen auch seinen eigenen Führungs- und Beratungsansatz.
Im Mentoring versteht sich Lars Napret als Sparringspartner auf Augenhöhe. Er gibt Impulse aus seinen diversen Erfahrungen und eröffnet Raum für Reflexion, Perspektivwechsel und Orientierung im Umgang mit Veränderung.
Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung weiblicher Talente, insbesondere in MINT-Berufen. Zusätzlich engagiert Lars Napret sich als Dozent an der Nordakademie und der Europa-Universität Flensburg, um praktische Erfahrungen an Nachwuchskräfte weiterzugeben.



Die Mentorinnen und Mentoren verfügen über einen reichen beruflichen Erfahrungsschatz, sind allesamt ausgewiesene Experten in unterschiedlichen Branchen und in ihrer Region gut vernetzt. Sie blicken auf eine lange, erfolgreiche Berufslaufbahn in der deutsch-schwedischen Wirtschaft zurück und werden im Verlauf des Mentoringprogramms zu persönlichen GesprächspartnerInnen, die den Mentees in Fragen ihrer Karriere- und Lebensplanung mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Der bzw. die Mentee ist ein Young Professional mit einem verstärkten Interesse an der deutsch-schwedischen Wirtschaft – ganz gleich ob junge Schweden, die in Deutschland studieren oder arbeiten oder Leute anderer Nationalitäten mit einer Vorliebe für Schweden und Deutschland. Der bzw. die Mentee ist maximal 40 Jahre alt. Eine Mitgliedschaft im JCC zum Bewerbungszeitpunkt ist nicht Pflicht. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein und der bzw. die Mentee ins Programm aufgenommen werden, wird ein Eintritt in den JCC vorausgesetzt.
Der bzw. die Mentee ist die treibende Kraft in der MentorIn-Mentee-Beziehung. Damit geht einher, dass er/sie sich der Herausforderung stellt, sich dem Mentoring zu verpflichten und dieses ernst zu nehmen, offen und ehrlich über sich sprechen zu können und Verantwortung für seinen eigenen Lernprozess zu übernehmen.
Die Mentees nehmen während ihres Mentoringjahres eine besondere Position in der Schwedischen Handelskammer ein. Sie werden dem Netzwerk persönlich vorgestellt und verpflichten sich, sich selbst in die Kammer einzubringen, indem sie sichtbar werden und zu Netzwerktreffen kommen. Sie halten Kontakt zur Geschäftsstelle und verstehen sich als natürlichen Teil der aktiven Kammer. Auf diese Weise nutzen die Mentees das Kammernetzwerk auf effektive Weise und knüpfen wertvolle Kontakte.
Das Programm ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt, in welchem MentorIn und Mentee sich mindestens einmal im Quartal persönlich treffen sollen. Nach der Bewerbung finden Auswahlgespräche statt, nach denen ein Matching erfolgt.
Sobald die Vermittlung von MentorIn und Mentee stattgefunden hat, geht beiden ein Dokument zur Unterschrift zu, auf dem sich beide Parteien zur Geheimhaltung verpflichten.
Zum Start des Programms veranstaltet die Handelskammer ein Kick-Off zum Kennenlernen. Dieser findet im Rahmen des Zukunftstages am 21. Mai in Hamburg statt. Diesen Termin sollten die Mentees sich schon einmal vormerken. Dort treffen Sie erstmals ihren Mentor oder ihre Mentorin, sowie andere Mentees.
Für den oder die Mentee von Raghed Hanna findet das persönliche Kennenlernen am 11. Mai im Getinge Experience Center in Frankfurt am Main statt. Als Mentee solltest du dir den Nachmittag ab 12.00 Uhr dfafür freihalten.
Die Bewerbungsphase für das Mentoringprogramm 2026/27 ist ab sofort geöffnet.
Bewerbungen sind bis einschließlich 1. März möglich.
Die Bewerbung erfolgt online. Neben der Beantwortung einiger Fragen ist außerdem ein Upload des eigenen Lebenslaufs erforderlich. Nach Bewerbungsschluss kontaktieren die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle erfolgreiche BewerberInnen, um ein Auswahlgespräch zu vereinbaren.
„Der Austausch in den Gesprächen hat mit sehr viel Spaß gemacht! Susann und ich haben viele Themen abgedeckt, vom technischen Vertrieb, über Strategieentwicklung, Gender und Wellbeing bis hin zur Frage wie man sich selbst definiert und was das für die eigene berufliche Entwicklung bedeutet. Auch ich konnte meine Perspektiven durch das Mentoringprogramm erweitern und bin sehr dankbar für das passende Matchmaking durch die Schwedische Handelskammer!“
Catharina Dreier, Vestas (Mentorin) & Dr. Susann Pätschke (Mentee)
„Nachhaltigkeit und Umwelt. Das hat uns im Matching zusammengebracht. Dass wir beide Interesse an Veränderungsprozessen und den Mut für Neues haben, hat uns gleich beim ersten Treffen überzeugt, in eine erste Standortanalyse einzusteigen. Durch das Mentoringprogramm haben wir die Möglichkeit bekommen, uns auf Augenhöhe auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und uns somit beruflich wie auch persönlich weiterzuentwickeln.“
Eric Knies, AFRY (Mentor) & Pascalina Hiller (Mentee)
Die enge Verknüpfung des JCC mit der Schwedischen Handelskammer wird von beiden Seiten als sehr wichtig angesehen und geschätzt. Das Mentoringprogramm bietet eine einzigartige Möglichkeit für Young Professionals, mit Fach – und Führungskräften der schwedischen Wirtschaft in Deutschland in engen Kontakt zu treten. Die JCCler und JCClerinnen profitieren im zwölfmonatigen Mentoringprogramm von einer vertieften persönlichen Beziehung zu einem erfahrenen Mentor oder einer erfahren Mentorin.
So wird die Weitergabe von Erfahrungen an die nachwachsende Generation schwedisch-deutscher Führungskräfte gefördert und ein Prozess in Gang gesetzt, der beiden Seiten viel zu geben hat.
In verschiedenen Regionen Deutschlands bietet die Handelskammer Nachwuchstalenten die Möglichkeit, sich für einen Mentor oder eine Mentorin zu bewerben. Das Mentoringprogramm bietet den Mentees die Chance, von den Besten zu lernen, um die Weichen für ihre Karriere zu stellen, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, um in der sich verändernden Berufswelt erfolgreich zu sein und ihr eigenes Netzwerk mit exklusiven Kontakten zu erweitern.
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