Geschichte

// Ein Rückblick


Zu Beginn des Jahres 1959 äußerten „schwedische Kreise den Wunsch […], eine nationale schwedische Institution in Düsseldorf zur Förderung des schwedischen Exportes zu schaffen“ (Protokoll über die Sitzung des Vorstandes der Deutsch-Schwedischen Handelskammer am 19. März 1959). Für Generalkonsul Ragnar Dyberg Grund war dies genug, mit Nachdruck und in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Schwedischen Handelskammer in Stockholm ein Konzept für eine neue, lokal verankerte Kammer auszuarbeiten.

Gründung in Stockholm

Am 26. Juni 1959 wurde die Schwedische Handelskammer in der Bundesrepublik Deutschland auf einer konstituierenden Versammlung in Stockholm gegründet. „Wir brauchen natürlich kein genaues Gleichgewicht im Handel zwischen unseren Ländern, aber die Diskrepanz darf nicht zu groß sein. Der beste Weg zu einer besseren Balance ist zweifellos eine Erhöhung der schwedischen Ausfuhr nach Deutschland. Um solche Bestrebungen zu fördern, ist unsere Kammer von der schwedischen Exportindustrie mit Unterstützung des schwedischen Staates […] gegründet worden“ (Ragnar Dyberg auf einem Empfang im Industrie-Club Düsseldorf am 2. Oktober 1959).

Eintragung ins Vereinsregister

Stellvertretender Vorsitzender ist zum Zeitpunkt der Gründung Generalkonsul Julius Hagander; Zum Geschäftsführenden Vorstand werden Ragnar Dyberg, Vizekonsul Lars Frisk und Direktor K.A. Hedin ernannt, die kurze Zeit später von Hauptgeschäftsführer Bo Lindnér und dem weiteren Geschäftsführer Tore Falk abgelöst werden. Die Arbeit der Kammer wird offiziell am 1. September 1959 aufgenommen, die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Düsseldorf erfolgt am 16. September.

Wissen, Erfahrung und Kontakte

Die Schwedische Handelskammer ist heute als gemeinnützige Netzwerkorganisation aktiv und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Sponsorings. Deutschland ist heute Schwedens wichtigster Handelspartner und für viele schwedische Unternehmen das Sprungbrett für den Einstieg in den europäischen oder gar den globalen Markt. Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen, Chancen und Hürden sichtbar machen, Wissen und Erfahrung zu bündeln und den Mitgliedern weiter zu geben sind heute mehr denn je Ziel und Aufgabe der Schwedischen Handelskammer in Deutschland.

Mitglieder 1959

  • Skogsindustrierna, Verband der Schwedischen Forstindustrie (Stockholm, Schweden)
  • SKF GmbH (Schweinfurt)
  • Skandinaviska Enskilda Banken (Stockholm, Schweden)
  • Scania AB (Södertälje, Schweden)
  • Scandinavian Airlines System Direktion Deutschland (Frankfurt am Main)
  • Sandvik Holding GmbH (Düsseldorf)
  • Messe Frankfurt GmbH (Frankfurt am Main)
  • LKAB Schwedenerz GmbH (Essen)
  • Böhler-Uddeholm Deutschland GmbH (Düsseldorf)
  • Atlas Copco Holding GmbH (Essen)
  • Alfa Laval AB (Lund, Schweden)

50 Jahre

Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Schwedischen Handelskammer im Jahr 2009 und den Feierlichkeiten im Hamburger Grand Elysée in Anwesenheit des Schwedischen Königspaares entstand eine umfassende Jubiläumspublikation mit vielen Texten und Bildern. Wenden Sie sich gerne an uns, wenn Sie Interesse an einer Ausgabe haben.