Die Sandvik-Gruppe

Sandvik Gruppe

Die Sandvik-Gruppe ist ein weltweit tätiger Industriekonzern, der auf fortschrittliche Produkte setzt und in einigen Bereichen weltweit Marktführer ist – wie z. B. Zerspanungswerkzeuge, Maschinen und Werkzeuge für den Gesteinsabbau, rostfreie Materialien, Speziallegierungen, Hochtemperaturmaterialien und Prozesssysteme. 2012 hatte Sandvik 49.000 Mitarbeiter und Niederlassungen in 130 Ländern. Der Jahresumsatz betrug ca. 99.000 MSEK. 

SANDVIK MINING ist ein weltweit führender Anbieter von Maschinen, Werkzeugen, Dienstleistungen und technischen Konzepten für die Bergbauindustrie.

SANDVIK MACHINING SOLUTIONS ist ein weltweit führender Hersteller von Werkzeugen und Werkzeugsystemen für die Zerspanung.

SANDVIK MATERIALS TECHNOLOGY ist ein weltweit führender Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten aus zukunftsweisenden rostfreien Stählen, Speziallegierungen, sowie metallischen und keramischen Widerstandsmaterialien für die anspruchsvollsten Industrien.

SANDVIK CONSTRUCTION bietet Produkte, Dienstleistungen und Lösungen für die Bauindustrie an. Das Einsatzspektrum reicht von Natursteingewinnung und Felsabtrag über Tunnelbau, Straßenbau, Hoch- und Tiefbau bis hin zu Abbrucharbeiten und Recycling.

SANDVIK VENTURE ist ein Geschäftsbereich des Sandvik Konzerns mit dem Ziel, Zuwachs und Rentabilität durch gezielte Maßnahmen in attraktiven und schnell wachsenden Betrieben zu gewährleisten.

 

„Äusserst positive Entwicklung der Kammer“

Manfred Herder Sandvik

Manfred Herder ist Geschäftsführer der Sandvik Holding GmbH. Sandvik ist Fördermitglied der Schwedischen Handelskammer

1. Sandvik unterstützt als Fördermitglied die Arbeit der Schwedischen Handelskammer in Deutschland. Was sehen Sie als die wichtigsten Aufgaben der Kammer an?

Sandvik hat sich seit jeher in der Schwedischen Handelskammer stark engagiert. Nicht nur durch unsere Fördermitgliedschaft, sondern auch dadurch, dass Sandvik seit vielen Jahren im Vorstand der Kammer, derzeit durch Kenneth Sundberg, vertreten ist. In ihrer mehr als fünfzigjährigen Tätigkeit in Deutschland hat die Kammer vieles erreicht und bewegt. Neben vielfältigen Initiativen, die darauf ausgerichtet sind, das Netzwerk zwischen schwedischen und deutschen Unternehmen zu verbessern, hat die Kammer viele, insbesondere schwedische Unternehmen aktiv dabei unterstützt, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Auch der positive Aspekt für die deutsche Wirtschaft darf hier nicht unterschätzt werden. Einer Studie zufolge haben sich die schwedischen Direktinvestitionen in Deutschland in den vergangenen Jahren verdoppelt. Schweden steht somit an Platz 9 der größten ausländischen Investoren in Deutschland. Sicherlich nicht zuletzt ein Verdienst der Schwedischen Handelskammer.

2. Was bedeuten die schwedischen Wurzeln für die Arbeit von Sandvik in Deutschland und für die Firmenkultur?

Natürlich gibt es kulturelle Unterschiede zwischen Deutschen und Schweden. Aber ich glaube, dass gerade diese Unterschiede sich gegenseitig befruchten und somit ein nicht unerheblicher Erfolgsfaktor im Geschäftsleben sein können. Flache Hierarchien, wie sie für schwedisch geprägte Unternehmen typisch sind und ein sehr kollegiales Arbeitsklima tragen sicherlich dazu bei, insbesondere wenn es darum geht, schnelle Entscheidungen zu treffen. Außerdem habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass schwedische Unternehmen, gerade bei jungen Menschen, einen exzellenten Ruf genießen. Ich habe häufig das Feedback erhalten, dass sich neue Mitarbeiter gerade aufgrund der schwedischen Wurzeln von Sandvik für Sandvik als Arbeitgeber entschieden haben.

3. Würden Sie jungen Mitarbeiten empfehlen, in den Junior Chamber Club einzutreten?

Auf jeden Fall. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es junge Mitarbeiter aus einem schwedischen oder einem deutschen Unternehmen sind. Netzwerke werden in der heutigen Zeit immer wichtiger und tragen maßgeblich dazu bei, den eigenen Horizont zu erweitern. Hier kann die Schwedische Handelskammer mit ihrer Vielzahl an Veranstaltungsangeboten, gerade für junge Mitarbeiter, einen entscheidenden Beitrag leisten.

4. Was wünschen Sie der Kammer für die nächsten zehn Jahre?

Ich wünsche der Kammer, dass sie – und das nicht nur in den nächsten 10 Jahren, sondern darüber hinaus – weiterhin so erfolgreich im Interesse der deutsch-schwedischen Zusammenarbeit, nicht nur auf wirtschaftlichem, sondern auch auf kulturellem Gebiet, tätig sein wird. Gerade in den letzten zwei Jahren habe ich persönlich den Eindruck gewonnen, dass sich die Kammer in dieser Hinsicht äußerst positiv weiterentwickelt hat. Jetzt wird es darum gehen, diese Entwicklung nachhaltig zu gestalten und mit neuen Ideen und Initiativen zu überzeugen.