IKEA DEUTSCHLAND

IKEA Deutschland

IKEA ist heute in Deutschland an 46 Standorten vertreten. Das erste IKEA Einrichtungshaus wurde 1958 in Älmhult/Schweden eröffnet. 1974 kam IKEA mit dem Einrichtungshaus Eching bei München nach Deutschland. Weltweit gibt es derzeit 338 IKEA Einrichtungshäuser in 40 Ländern. Davon gehören 298 Einrichtungshäuser in 26 Ländern zum IKEA Konzern selbst. Die anderen 40 Einrichtungshäuser werden von Franchisenehmern außerhalb des IKEA Konzerns betrieben. Rund 690 Millionen Menschen besuchten IKEA im vergangenen Geschäftsjahr, davon mehr als 100 Millionen in Deutschland.

Über 139.000 Mitarbeiter, etwa 15.300 allein in Deutschland, arbeiten auf der ganzen Welt an der Umsetzung der Geschäftsidee von IKEA: “Wir wollen ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.”

 

„Die schwedischen Wurzeln sind ein elementarer Teil von IKEA“

Michael Mette Ikea

Michael Mette ist stellvertretender Geschäftsführer der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG und Vorstandsmitglied der Schwedischen Handelskammer. IKEA engagiert sich als Fördermitglied der Kammer.

1. IKEA unterstützt als Fördermitglied die Arbeit der Schwedischen Handelskammer in Deutschland. Was sehen Sie als die wichtigsten Aufgaben der Kammer an?

Aus unserer Sicht ist die wichtigste Aufgabe der Schwedischen Handelskammer – wie der Name sagt – den Handel zwischen Schweden und Deutschland zu unterstützen. In erster Linie natürlich in der Richtung, schwedische Unternehmen in Deutschland bei deren Ansiedlung hier und Kontaktherstellung zu begleiten. Das heißt ganz konkret Hilfestellung bei Standortsuche und vorher gegebenenfalls -analysen und auch ganz profan Support bei all den behördlichen Aspekten, die zu durchlaufen sind bei einer Unternehmensgründung hier vor Ort. Darüber hinaus soll die SHK den Austausch der schwedischen Unternehmen hier in Deutschland fördern; auch das hilft neuen Unternehmen beim Start und stärkt den Zusammenhalt der „schwedischen Unternehmensfamilie.“ Genau so – aber sicher erst in 2. Instanz – kann die SHK deutschen Unternehmen mit ihren Kontakten in Schweden helfen, auf Wunsch dort Fuß zu fassen.

2. IKEA prägt das Schweden-Image in Deutschland – und profitiert sicher auch zugleich davon. Was bedeuten die schwedischen Wurzeln heute für Sie?

Die schwedischen Wurzeln sind ein elementarer Teil von IKEA; sie machen uns zugleich unverwechselbar (das kann man nicht kopieren!) und helfen uns auch, die Art, wie IKEA denkt und arbeitet, außerhalb Schwedens zu erklären. IKEA stammt aus Småland, einer kargen und armen Region in Südschweden. Hier mussten die Menschen immer schon sehr sparsam wirtschaften, um „über die Runden zu kommen.“ Diese Sparsamkeit ist Teil unserer Firmen-DNA und lässt uns selbst immer wieder hinterfragen, ob wir Produkte und Prozesse nicht cleverer herstellen bzw. entwickeln können. Darüber hinaus hat Schweden als Land in Deutschland ein überaus positives Image und natürlich hilft es uns auch als Firma, mit diesem positiven Image in Verbindung gebracht zu werden!

3. Ein zentraler Aspekt der Kammerarbeit sind sicherlich die vielen Netzwerk- und Informationsveranstaltungen. Für welche IKEA-Mitarbeiter könnte das interessant sein?

Da bin ich jetzt mal egoistisch und behaupte, dass das natürlich für mich in meiner Rolle als neues Mitglied im Vorstand der Schwedischen Handelskammer nicht nur interessant, sondern sogar wichtig ist, um schnell Kontakte in der Gruppe zu bekommen und zu verstehen, wie die SHK in Deutschland „funktioniert.“ Aber auch für Mitarbeiter, die darüber nachdenken, später vielleicht mal international arbeiten zu wollen kann das Netzwerk – und auch die Informationsveranstaltungen – sehr nützlich sein, dies vorzubereiten. „Netzwerken“ ist ja ohnehin ein Buzzword der modernen Gesellschaft geworden und die Generation, welche gerade die Schule oder die Uni verlässt, wird mit dieser Denk- und Arbeitsweise groß!

4. Würden Sie bestimmten jungen Mitarbeitern empfehlen, in den Junior Chamber Club einzutreten?

Na klar!