Mentorenprogramm

Die enge Verknüpfung des JCC mit der Schwedischen Handelskammer wird von beiden Seiten als sehr wichtig angesehen und geschätzt. Mit dem Mentorenprogramm wird die Möglichkeit geschaffen, das persönliche Engagement junger JCC-Mitglieder zu belohnen, indem eine vertiefte persönliche Beziehung zu einem erfahrenen Mentor vermittelt wird.

So wird die Weitergabe von Erfahrungen an die nachwachsende Generation schwedisch-deutscher Führungskräfte gefördert und ein Prozess in Gang gesetzt, der beiden Seiten viel zu geben hat.

Entwicklung im Fokus

Im Fokus einer erfolgreichen Mentor-Adept-Beziehung steht die Weiterentwicklung des Adepten – die Beziehung ist jedoch für beide Seiten bereichernd. Der Mentor stellt die Weichen im Sinne der Strukturierung der Treffen oder Gespräche. Er hört zu und stellt offene Fragen, die beim Adepten zu neuen Ideen führen. Der Adept wiederum ist die treibende Kraft, der für den inhaltlichen Input während der Gespräche und Treffen sorgt und Dinge umsetzt. Im Mentoring steht der Mentor dem Adepten mit Rat zur Seite, das Programm sollte aber nicht hauptsächlich als Unterstützung in der Arbeitssuche des Adepten genutzt werden, sondern der Weiterentwicklung des Adepten dienen.

// Wer ist der Adept?

Der Adept ist Mitglied im JCC und engagiert sich entweder in einem Komitee oder auf eine andere, seinen Stärken entsprechende, Weise. Mit dem Mentorenprogramm werden JCC-Mitglieder für dieses Engagement belohnt, indem eine vertiefte persönliche Beziehung zu einem erfahrenen Mentor vermittelt wird. Das JCC-Mitglied kann sich weiterentwickeln, dem Mentor Fragen zu seiner Karriere- und Lebensplanung stellen und erhält von seinem Mentor Feedback. Der Adept ist die treibende Kraft in der Mentor-Adept-Beziehung.

// Wer ist der Mentor?

Der Mentor ist ein persönlicher Gesprächspartner, der dem Adepten in Fragen seiner Karriere- und Lebensplanung zur Seite steht. Er verfügt über Erfahrung und Wissen und ist – sofern möglich – in der Region angesiedelt, sodass persönliche Treffen „face-to-face“ möglich sind.

// Zum verlauf

Das Programm dauert zunächst ein Jahr, ist jedoch mit der Option verbunden, bei gegenseitigem Einvernehmen individuell verlängert werden zu können.

Sobald die Vermittlung von Mentor und Adept stattgefunden hat, geht beiden ein Dokument zur Unterschrift zu, auf dem sich beide Parteien zur Geheimhaltung verpflichten.

// Zur Bewerbung

Adepten und Mentoren können sich über die Formulare bewerben. Wir möchten darauf hinweisen, dass es einige Zeit dauern kann, bis eine passende Mentor-Adept-Beziehung auf den Weg gebracht wird. Wir sind darauf bedacht, dass ein gelungenes Matching zustande kommt, das im besten Falle für beide Seiten bereichernd wirkt – gute Dinge brauchen eben ein wenig Zeit. Dies zahlt sich am Ende für alle aus. Für Antworten auf offene Fragen stehen wir in der Geschäftsstelle gerne zur Verfügung unter jcc@schwedenkammer.de oder +49 211 86 20 20 0.

ANTRAG: BEWERBUNG FÜR DAS MENTORENPROGRAMM

ANTRAG: MENTOR WERDEN

// Stimmen


Göran OttossonGöran Ottosson, Vorstandsmitglied der Schwedischen Handelskammer und Geschäftsführer der LKAB Schwedenerz GmbH, Essen:
Das Netzwerk der Kammer steht den Adepten als äußerst wertvolle Quelle an Wissen und Erfahrung zu Verfügung. Dürfte ich heute nochmal von vorne anfangen, würde ich mir die Unterstützung einer erfahrenen Person am Anfang meiner beruflichen Laufbahn wünschen. Meiner Ansicht nach ist es nicht das tatsächliche Fachwissen das hier zählt, sondern die „sozialen Kompetenzen“ und diese entwickelt man erst durch Erfahrung – Fertigkeiten sind nicht viel wert, wenn man nicht weiß wie man sie einsetzt!

Catharina DreierCatharina Dreier, JCC-Mitglied, Business Sweden, Berlin:
Die vertraulichen und immer sympathischen Mentorengespräche sind für meine berufliche und persönliche Entwicklung eine wahre Bereicherung! Dadurch bekomme ich eine weitere Perspektive auf meine Laufbahn, kann an der gesammelten Erfahrung meiner Mentorin teilhaben und erhalte konkrete Ratschläge. Ich bin sehr froh, dass ich durch das Netzwerk der Schwedischen Handelskammer diesen wertvollen Kontakt bekommen habe!

Sascha FeldenSascha Felden, JCC-Mitglied und Consultant bei Mercuri Urval GmbH, Düsseldorf:
Nachwuchs zu fördern, bedeutet für eine Organisation ihr zukünftiges Bestehen und Wirken zu sichern.  Hierfür muss sichergestellt werden, dass das geistige Erbe und das Know-How, an die nachfolgenden Generationen, weiter gegeben wird. Mit dem Einzelmentoring der Schwedischen Handelskammer passiert dies auf einer sehr individuellen und intensiven Weise, die in der internen Bedeutung für eine Organisation, wie die Schwedische Handelskammer sehr außergewöhnlich und nicht selbstverständlich ist. Zudem wird die nächste Generation mit der aktuellen so von Anfang an verschmolzen. Die Zukunft wird dieses Engagement belohnen.