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10.10.2017

// DAS sind die gewinner des schwedischen unternehmenspreises 2017

Elanders, Kinnarps und Tacton Systems werden in diesem Jahr mit dem Schwedischen Unternehmenspreis ausgezeichnet. Die drei schwedischen Unternehmen haben sich besonders erfolgreich in Deutschland etabliert und werden für ihr Wirken auf einem Galaabend in Leipzig am 23. November geehrt.

Der Schwedische Unternehmenspreis wird in diesem Jahr zum 15. Mal vergeben - I.K.H. Kronprinzessin Victoria nimmt an diesem Jubiläum teil und ist Ehrengast auf der Gala.

Kategorie Großunternehmen – Elanders
Die Elanders GmbH bietet Lösungen in den Bereichen Druck und Verpackungen, E-Commerce und Logistik. Mit seiner hohen Innovationskraft, einem modernen Maschinenpark und kontinuierlichen Investitionen in zukunftweisende Spitzentechnologie gewährleistet Elanders maßgeschneiderte Cross-Media-Lösungen, die die Jury überzeugten.
www.elanders.com

Kategorie Mittelständisches Unternehmen – Kinnarps GmbH
Der schwedische Hersteller von Büroeinrichtungslösungen, Kinnarps, trägt schwedische Werte wie Qualität, Nachhaltigkeitsdenken und die Liebe zum skandinavischen Design seit Jahren erfolgreich in den deutschen Markt und konnte mit innovativen Produkten und intelligenten Einrichtungskonzepten viele namhafte Kunden gewinnen.
www.kinnarps.de

Kategorie Newcomer auf dem deutschen Markt – Tacton Systems AB
Die Vereinfachung von umfassenden Vorgänger ist Geschäftsidee dieses Newcomers auf dem deutschen Markt. Tacton Systems ist Weltmarktführer in der erweiterten Vertriebs- und Produktkonfiguration. Das Design, die Konfiguration und der Verkauf von komplexen Produkten wird erleichtert durch die patentierten Lösungen des schwedischen Unternehmens.
www.tacton.com

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06.10.2017

// MANAGEMENT FORUM: DIE WERTSCHÖPFUNG DER ZUKUNFT IST DIGITAL

Bis 2025 werden eine Billion Objekte im Internet vernetzt sein, sagen Prognosen vorher. Was bedeutet das für die Arbeit der Zukunft? Wie kann das heutige Arbeitsrecht mit der Digitalisierung vereinbart werden? Darüber, wie wir in Zukunft arbeiten werden, sprachen Dr. Anne-Sophie Tombeil vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und Dr. Christian Bloth von der Rechtsanwaltsgesellschaft kallan beim diesjährigen Management Forum in Frankfurt.


Dr. Anne-Sophie Tombeil, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft
und Organisation


„Die Digitalisierung produziert Gewinner und Verlierer“, stellte Dr. Anne Sophie Tombeil fest. Zwölf Prozent der Jobs in Deutschland hätten ein hohes Automatisierungsrisiko, könnten also leicht durch Maschinenarbeit ersetzt werden. Dennoch werde sich die Gesamtbeschäftigung kaum verändern, Arbeitsplätze würden stattdessen umgeschichtet, sagte Tombeil voraus.

Die Arbeit der Zukunft erlebe auch einen soziokulturellen Wandel. „Hier im Raum sieht man es schon“, stellte die Expertin fest. „Ich sehe hier mindestens drei Generationen“. Zum ersten Mal in der Geschichte der arbeitenden Menschheit seien in Unternehmen bis zu vier Generationen gleichzeitig aktiv. Die individuellen Lebensphasen werden vielfältiger gestaltet und die jüngeren Arbeitnehmer wechselten häufiger den Beruf. „Sie haben andere Ansprüche an die Arbeit, Lifestyle wird bedeutsamer als Profit“, beobachtet Tombeil. Gleichzeitig veränderten sich auch die Bedürfnisse der Arbeitgeber: Fachwissen sei nicht mehr erstrangig, stattdessen rückt die Kommunikations- und Medienkompetenz an erste Stelle.

Damit verändern sich auch die Modelle der Wertschöpfung.  „Die Wertschöpfung der Zukunft ist die digitale Wertschöpfung“, ist sich Tombeil sicher. Produkte würden verstärkt zu Dienstleistungen, wenn Unternehmen die sogenannten as-a-service-Modelle anbieten oder on demand Produkte bereitstellen. Der Nutzwert für den Kunden treibe dabei das Geschäft.

Mit der Digitalisierung gehe zwar auch ein höheres Maß an Wissen einher, das jedoch so komplex würde, dass es nicht mehr immer abzubilden sei.  Für Entscheidungsträger ergeben sich dadurch neue Herausforderungen: „Sie können nicht wissen, was Sie mit Ihrer Entscheidung im Gesamtsystem auslösen. Sie müssen unter Unsicherheit entscheiden“, erklärte Tombeil.


Dr. Christian Bloth, Rechtsanwaltschaftsgesellschaft kallan

Zu diesen neuen Entwicklungen in der Arbeitswelt passt das geltende Arbeitsrecht jedoch nur schlecht. „Das Arbeitsrecht ist veraltet und passt nicht mehr zum ‚demokratischen sozialen Wesen‘“, konstatierte Dr. Christian Bloth in seinem Impulsvortrag. Die arbeitsrechtlichen Begriffe des Arbeitnehmers und des Betriebs müssten neu definiert werden, um das Niveau des Arbeitnehmerschutzes aufrecht zu erhalten.

„Manchmal ist elektronische Kommunikation gut, manchmal aber auch gefährlich“, sagte Bloth. Elektronische Dokumente könnten in Zeiten von Fake News leicht gefälscht werden. Hier sei die Beweisfunktion der Unterschrift bedeutend. Eine weitere Herausforderung für das Arbeitsrecht 4.0 sei die Regulierung der Arbeitszeiten, denn diese seien nicht mehr zeitgemäß. Doch das Arbeitsrecht mit seinen teilweise engen Grenzen biete auch wertvollen Schutz für Arbeitnehmer, die durch die digitalisierten Arbeitsweisen stärker unter Druck gerieten. Der Gefahr, dass Arbeit und Privatleben nicht mehr trennbar seien, beugten die Regelungen vor. So gilt auch weiterhin trotz digitaler Erreichbarkeit: Der Feierabend hat seine Berechtigung.

Wir danken dem Fördermitglied der Handelskammer herzlich für die Gastfreundschaft:


Partner des Management Forums 2017


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Schwedischer UnternehmenspreisSeit 2003 wird der Schwedische Unternehmenspreis in Deutschland vergeben. Schwedische Unternehmen, die erfolgreich in Deutschland Wurzeln geschlagen haben, haben gute Chancen auf den Preis, der in drei Kategorien vergeben wird. Finden Sie hier alle Informationen rund um Bewerbung und Verleihung, das aktuelle Programm sowie ein umfassendes Bilderarchiv der vergangenen Jahre.  Mehr