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// Do Business with Germany - Lunchseminar in Stockholm

Präsenz, Positionierung und Kommunikation – diese drei Schlagworte standen im Mittelpunkt, als die Gewinner des Schwedischen Unternehmenspreises am vergangenen Freitag über ihre Erfahrungen mit dem deutschen Markt sprachen. Die Schwedische Handelskammer hatte zusammen mit der Stockholmer Handelskammer in deren Räumlichkeiten in die schwedische Hauptstadt zum Seminar „Do Business with Germany“ eingeladen.

Rund 80 Gäste aus der schwedischen Wirtschaft waren vor Ort, als Volvo, Blåkläder und Kongamek berichteten, worauf sich ihr Erfolg in Deutschland gründet. „Es ist unrealistisch, Deutschen erzählen zu wollen, dass Schweden bessere Autos als sie bauen“, erklärte Volker Brien, Director Marketing and Communications bei Volvo, augenzwinkernd. Stattdessen habe man die Marke strategisch positioniert und die schwedische Herkunft betont. Auch Maik Friedrichs, Country Manager für Blåkläder in Deutschland, betonte, wie wichtig die richtige Kommunikation für das Bestehen im Ausland sei. Statt Konkurrenten zu kopieren, müsse man verdeutlichen, wofür das eigene Unternehmen steht. Vor Ort in Deutschland Präsenz zu zeigen sei ein Schlüsselkriterium für den Erfolg, zeigte sich Anders Berg, Deutschland-Geschäftsführer bei Kongamek, sicher. Nach Gründung der deutschen Tochtergesellschaft nahm man das schwedische Unternehmen in Deutschland viel ernster, erinnerte Berg sich. Das Deutschlandgeschäft für Kongamek wächst schneller als der heimische Markt: in Zukunft sähe er Deutschland Schweden für sein Unternehmen sogar klar überholen.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie in Schweden Aktuell 3/17.