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// Schwedische Branchenprimusse 2016 ausgezeichnet

Gewinner des Schwedischen Unternehmenspreises 2016

Wenn sich über 150 Entscheidungsträger aus der deutsch-schwedischen Wirtschaft am Ende eines Jahres im Galadress zusammenfinden, kann dies nur eins bedeuten: die Verleihung des Schwedischen Unternehmenspreises. Auch im 14. Jahr lockte die einzigartige Veranstaltung, zu der die Schwedische Handelskammer, Business Sweden und die Schwedische Botschaft einluden, zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik.


Im traditionsreichen Bärensaal in Berlin wurden gestern die diesjährigen Gewinner Volvo, Blåkläder Workwear und Kongamek ausgezeichnet. Ministerialdirigentin Camilla Mellander, die eigens aus dem schwedischen Außenministerium angereist war, hob die Bedeutung der jährlichen Preisverleihung hervor. Diese sei, so die im Außenministerium mit der  Wirtschaftsförderung beauftragte Mellander, ein ausgezeichnetes Beispiel für das Zusammenwirken des sogenannten Team Schweden, wie die Gruppe schwedischer Organisationen im Ausland genannt wird, der die Schwedische Handelskammer, die Schwedische Botschaft und Business Sweden angehören. Für Schwedens Wirtschaft sei der Export, besonders auch nach Deutschland, einer der unabdingbaren Grundpfeiler.


Die diesjährige Festrede hielt Annika Falkengren, Konzernchefin des SEB-Konzerns. Sie knüpfte an das kommende Jahresthema der Schwedischen Handelskammer für das Jahr 2017, „Digitalisierung in der Wirtschaft“ an. „Wir haben es zunächst im Tourismus gesehen, dann in den Medien und als nächstes werden die Banken von der Digitalisierung verändert werden“, erklärte die Chefin der größten schwedischen Bank.


Für das Jahresthema 2016  vergab die Jury eine Ehrenauszeichnung an IKEA, das für seine Arbeit zu Integration und Inklusion geehrt wurde. IKEAs stellvertretender Geschäftsführer Michael Mette ließ die Gäste in seiner Dankesrede an der Hilfsaktion der IKEA-Häuser im Zuge der Flüchtlingswelle 2015 teilhaben, während der IKEA-Mitarbeiter unbürokratisch die Neuankömmlinge mit Möbeln versorgten. Doch auch mit Blick auf die beispielhafte eigene Arbeit sah Mette noch viel Potential beim Jahresthema.  „Das Meiste ist noch nicht getan – wunderbare Zukunft!“, schloss er mit dem Motto des IKEA-Firmengründers Ingvar Kamprad.


Ausführliche Berichterstattung finden Sie in der nächsten Schweden Aktuell, die in Kürze erscheint.