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// Das richtige Büro für jede Arbeit

Arbeit ist heute nicht mehr nur der Ort, an dem man morgens geht.  Arbeit ist, was man tut. Kammermitglied Kinnarps, der schwedische Spezialist für Büro-Einrichtungslösungen, zeigte in Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg vielen unserer Mitglieder, wie die schöne neue Bürowelt sinnvoll gestalten werden kann.

Ein normaler Arbeitstag beinhaltet zahlreiche unterschiedliche Aufgaben und Tätigkeiten, die aufgrund der zunehmenden Digitalisierung fast überall erledigt werden können. Die klassische Vorstellung vom Büroarbeitsplatz wird dadurch mehr und mehr verdrängt und schafft Platz für den Arbeitsplatz der Zukunft. Das Neue aber, mit all seinen Chancen und Risiken, muss sorgfältig gestaltet werden, mahnte Kinnarps-Experte Peter Labohm bei seinen Vorträgen für die Mitglieder der Schwedischen Handelskammer.

„Diese Sorgfalt beginnt mit damit, dass wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Prozess einbeziehen müssen“, erklärte Labohm bei der ersten Veranstaltung mit der SHK im März in Berlin. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass die neuen Raumkonzepte nicht angenommen würden. Das herausgeworfene Geld sei hierbei noch das geringste Übel, ergänzte Labohm: „Das kann im extremsten Fall zu Demotivation, innerer Kündigung oder Krankheit führen.“

Mitarbeiter müssen die Veränderung des Arbeitsplatzes mittragen

Darüber hinaus müsse die Arbeitsumgebung an die tatsächlichen Aufgaben und Tätigkeiten der Beschäftigten abgestimmt sein. Kinnarps nennt diesen Ansatz Activity Based Working, also tätigkeitsbasiertes Arbeiten: „Das sorgfältig durchdachte Zusammenwirken von Mensch, Technik und Raum wird den Arbeitsplatz von morgen prägen: flächeneffizient, gesunderhaltend und kreativitätsfördernd.“ Aber wie funktioniert das Konzept in der Praxis? Diese Frage stellten auch die zahlreichen Zuhörer, die die Events zum Arbeitsplatz von Morgen in Köln, Frankfurt und Hamburg besuchten. Peter Labohm hatte für alle eine Antwort parat: „Wir müssen zuerst herausfinden, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatsächlich arbeiten. Daraus entwickeln wir dann eine optimale Flächenstruktur.“ Die Bedarfsanalyse bezieht die Mitarbeiter über einen spielerisch gestalteten Workshop, eine einfach zu bedienende App und eine Online-Befragung ein, so dass schon hier viele Vorbehalte zerstreut werden können.

Diese Flächenstruktur, die je nach tätigkeitsorientierten Bedarfen unterschiedliche Bereiche etwa für konzentrierte Einzelarbeit, Besprechungen, Recherche oder informelle Kommunikation bereithält, dient dann als Grundlage für einen konkreten Möblierungsplan. Kinnarps nennt dieses Analysewerkzeug Next Office.

Next Office sei ein treffender Name – darüber waren sich die Gäste bei allen vier Veranstaltungen einig. Das Konzept hebe sich deutlich von den gängigen Angeboten am Einrichtungsmarkt ab. So war auch Sebastian Groesslhuber, der Geschäftsführer von Kinnarps in Deutschland, mit den Veranstaltungen zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass wir zurecht zu den führenden Unternehmen der Branche zählen. Für ein Unternehmen, das im Jahr 1942 als Tischlerei gegründet wurde und aus dem kleinen Ort Kinnarp in Västra Götaland stammt, ist das eine beeindruckende Leistung.“

Kinnarps-Geschäftsführer Sebastian Groesslhuber in regem Austausch mit Thomas Ryberg Kinnarps-Experte Peter Labohm bei der Präsentation
links: Kinnarps-Geschäftsführer Sebastian Groesslhuber in regem Austausch mit Thomas Ryberg.
rechts: Kinnarps-Experte Peter Labohm bei der Präsentation